Bayern München sperrt Torwart nach Olise-Deal
Bayern München hat am 3. Juli 2026 den Stammtorhüter Manuel Neuer vom Jubeln ausgeschlossen, weil er im Training Kai Olise (30) unvermittelt von der Seite geschoben hat. Der Vorfall ereignete sich in der 23. Minute des Aufwärmens vor dem Freundschaftsspiel gegen den FC Porto.
Was genau geschah?
Neuer, der seit 2011 das Tor hält, reagierte impulsiv, als Olise einen Pass an die linke Flanke spielen wollte. Ohne Vorwarnung drückte er Olise mit dem Ellenbogen weg – ein klarer Regelverstoß, der das Training kurz stoppte. Trainer Julian Nagelsmann stoppte sofort das Spiel, forderte Ruhe und ließ den Vorfall von der Sportmedizin prüfen.
Warum das Verbot?
Die offizielle Begründung lautet, dass Neuer das Teamklima gefährde, weil er damit ein Signal setze, dass körperliche Aggression toleriert werde. Zusätzlich wurde berichtet, dass Neuer seit Wochen an einer Ohrentzündung litt, die ihn reizbarer machte – ein Detail, das die Medien erst jetzt bestätigten. Das Management sah das als Grund, das Jubelverbot auszusprechen, um klare Grenzen zu setzen.
Welche Folgen hat das für Bayern?
Das Verbot gilt bis zum nächsten Pflichtspiel am 15. August 2026 gegen Borussia Dortmund. Sollte Neuer das Verbot brechen, droht eine Sperre von bis zu drei Spielen. Der Vorfall hat bereits Diskussionen über die Disziplin im Kader ausgelöst, besonders weil Olise am 12. Juli 2026 sein erstes Tor für Bayern erzielte – ein 1‑0‑Sieg, der nun in einem anderen Licht erscheint.
Was kommt als Nächstes?
Nagelsmann plant, die Situation im nächsten Teammeeting zu thematisieren und betont, dass jeder Spieler, egal wie erfahren, Verantwortung übernehmen müsse. Gleichzeitig arbeitet das medizinische Team daran, Neuer schneller zu behandeln, damit er bald wieder voll einsatzfähig ist. Die Fans dürfen sich also auf ein spannendes Saisonstart‑Wochenende freuen, bei dem das Team ohne Jubelrituale auskommen muss.
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