Bayern München hat einen historischen Schritt gewagt und die letzten 5% Anteile an der Bayern München AG für 250 Millionen Euro an den Heiztechnik-Spezialisten Viessmann verkauft. Damit ist das 30%-Limit der 50+1-Regel ausgeschöpft. Der Deal markiert das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen Partnerschaft.

Was bedeutet das für Bayern München?

Mit diesem Verkauf hat Bayern München die maximale erlaubte Beteiligung an eine externe Firma verkauft. Adidas, Audi und Allianz halten jeweils 8,33%, Viessmann übernimmt nun die letzten 5%. Der Verein behält damit noch 70% der Anteile und bleibt Mehrheitsaktionär.

Warum Viessmann?

Die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Viessmann reicht bis 2018 zurück, als das Unternehmen regionaler Partner in China wurde. Seitdem wurde die Partnerschaft stetig ausgebaut, bis Viessmann nun zum Hauptpartner aufsteigt. Max Viessmann, CEO der Viessmann Group, sitzt bereits im Aufsichtsrat des Vereins.

Was kommt als Nächstes?

Der Verkauf bedeutet nicht nur finanzielle Mittel für den Verein, sondern auch eine strategische Partnerschaft. Viessmann wird nun in die gleiche Kategorie wie Telekom, Adidas, Audi und Allianz eingeordnet. Ob weitere Investitionen folgen, bleibt abzuwarten.