Der FC Bayern München hofft weiterhin auf einen Transfer von Sacha Boey, obwohl das Sommerfenster in den Top-Ligen geschlossen ist. Wie Sky berichtet, bleibt der französische Außenverteidiger ein Kandidat für einen Wechsel in eine Liga mit späterer Deadline.

Die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl hatten Boey zu Saisonbeginn deutlich gemacht, dass er unter Trainer Vincent Kompany keine Rolle spielen wird. Von einem ursprünglichen Trio unerwünschter Spieler konnten die Münchner bereits João Palhinia und Bryan Zaragoza abgeben. Nur für den 25-jährigen Franzosen fand sich bislang keine Lösung, weder ein fester Transfer noch eine Leihe.

Welche Länder kommen noch infrage?

Für Sacha Boey gibt es weiterhin realistische Optionen. Das Transferfenster schließt in mehreren europäischen Ländern erst in den kommenden Tagen. Konkret sind das Schottland, Österreich und Belgien am 3. September, die Türkei am 4. September, Portugal am 5. September sowie Saudi-Arabien am 6. September. In der Schweiz läuft die Frist sogar erst am 8. September aus. Diese Märkte bieten dem Rekordmeister eine letzte Gelegenheit, den Spieler noch abzugeben.

Die Bayern hatten Boey im Januar 2024 für eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul verpflichtet. Sein Marktwert wird mittlerweile nur noch auf etwa zehn Millionen Euro geschätzt. Ein Verkauf in den verbleibenden Tagen würde daher einen erheblichen finanziellen Verlust bedeuten, ähnlich wie bei der jüngsten Transaktion von Palhinia zu Benfica Lissabon für 14 Millionen Euro.

Warum ist Boey überflüssig geworden?

Unter dem neuen Trainer Vincent Kompany hat Sacha Boey keine Perspektive mehr im Kader des FC Bayern. Die Bayern setzen in der Außenverteidigung auf andere Optionen. Joshua Kimmich und Noussair Mazraoui sind auf der rechten Seite etabliert, während Alphonso Davies und Raphaël Guerreiro die linke Seite abdecken. Die aktuelle Squad-Übersicht zeigt die starke Konkurrenz auf diesen Positionen.

Boey kam in der vergangenen Saison nur auf wenige Einsätze und konnte sich nicht durchsetzen. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Ein Verbleib würde bedeuten, dass der Klub weiterhin sein Gehalt zahlt, ohne sportlichen Nutzen daraus zu ziehen. Ein Abgang ist daher aus wirtschaftlicher und sportlicher Sicht das erklärte Ziel.

Wie geht es für Bayern sportlich weiter?

Während die Transferaktivitäten langsam auslaufen, konzentriert sich der Fokus voll auf den laufenden Spielbetrieb. Die Mannschaft von Vincent Kompany bereitet sich auf die nächsten Pflichtspiele vor. Die Bundesliga-Saison ist bereits in vollem Gange, und der FC Bayern will den Titel zurückholen. Die aktuellen standings zeigen das eng umkämpfte Rennen an der Tabellenspitze.

Das nächste Spiel für die Bayern ist ein Bundesliga-Heimspiel. Der Termin steht bereits fest und ist auf der fixtures-Seite einsehbar. Die Mannschaft trainiert derzeit mit dem vollen Kader, abgesehen von den verletzten Spielern, über die auf der injuries-Seite informiert wird. Für Sacha Boey enden die Möglichkeiten eines Wechsels spätestens am 8. September mit dem Schluss des Schweizer Transferfensters.