Bayern Munich hat am 24. Juli 2026 den Transfer von Alexander Nübel offiziell bestätigt: Der 29‑jährige Nationaltorwart verlässt den Rekordmeister und unterschreibt bis 2029 beim türkischen Traditionsverein Besiktas Istanbul.

Was ist passiert?

Der Deal wurde nach intensiven Verhandlungen zwischen dem FC Bayern, Besiktas und Nübel selbst abgeschlossen. Die Ablösesumme liegt bei rund 7 Millionen Euro, wobei laut Sky bis zu 5 Millionen Euro an Bonuszahlungen möglich sind. Der Medizincheck soll am Mittwoch in Istanbul erfolgen, bevor Nübel seinen neuen Vertrag unterschreibt.

Warum ist das wichtig für Bayern Munich?

Bayern hatte Nübel bereits 2020 von Schalke 04 ohne Ablösesumme verpflichtet und ihm anschließend Leihstationen bei Monaco und VfB Stuttgart ermöglicht. Trotz eines Top‑Vertrags von bis zu 11 Millionen Euro Jahresgehalt blieb er seit 2023 außen vor, weil Manuel Neuer (40) und Jonas Urbig (22) die Startpositionen besetzen. Die Ablösung schafft Platz für jüngere Talente und reduziert die Gehaltslast.

Wie geht es für Nübel weiter?

Bei Besiktas erhält Nübel einen garantierten Stammplatz und ein Gehalt, das laut Berichten knapp über dem Bayern‑Vertrag liegt, jedoch ohne die hohen Bonusstrukturen. Der türkische Club hofft, mit Nübel den schwarzen Adler im Tor zu festigen und gleichzeitig weitere Transfers, wie den belgischen Flügelspieler Leandro Trossard, zu ermöglichen. Nübel wechselt damit nach sechs Jahren, zwei Leihen und nur vier Pflichtspielen für Bayern.

Welche Folgen hat das für die Torhüter‑Hierarchie?

Nach Nübels Abgang bleibt Manuel Neuer bis zum Saisonende die klare Nummer 1, während Jonas Urbig als möglicher Nachfolger gilt. Sven Ulreich (37) bleibt als erfahrene Backup‑Option. Die Entscheidung verhindert mögliche Spannungen im Training und gibt dem Trainerteam um Vincent Kompany klare Verhältnisse für die kommende Saison, die am 20. Juli startet.