Bayern‑München‑Präsident Herbert Hainer hat FIFA‑Chef Gianni Infantino scharf kritisiert und klare Forderungen gestellt. Der 72‑jährige äußerte sich am Samstag vor dem Abflug des Teams zur Asien‑Tour nach Südkorea und bezeichnete die gescheiterten Pläne zur Privatisierung von FIFA‑Turnieren als „Horror‑Show“.

Was ist passiert?

Infantino hatte vorgeschlagen, Anteile an FIFA‑Turnieren an private Investoren zu verkaufen. Medienberichten zufolge hatte er den Mitgliedsverbänden ein Ultimatum bis zum 19. September gesetzt. Doch in der Nacht zum Samstag zog der FIFA‑Präsident die Pläne zurück.

Warum ist das für Bayern‑München wichtig?

Hainer betonte, dass solche Ideen nicht wieder auf den Tisch kommen dürfen. Er kritisierte die mangelnde Transparenz und forderte, dass Fußball Fußball bleiben müsse. „Als höchste Dachorganisation hat die FIFA die Aufgabe, Fußball zu organisieren“, sagte er.

Was kommt als Nächstes?

Die Kritik an Infantino ebbt nicht ab. UEFA und CONCACAF haben den Schweizer in eigenen Stellungnahmen scharf angegriffen und eine Aufklärung der Vorfälle gefordert. Die internationale Presse reagierte mit Spott und Hohn auf Infantinos Rückzug.