Bayern München hat die Installation neuer Sichtschutzwände am Trainingsgelände Säbener Straße abgeschlossen. Die Maßnahme soll die taktischen Vorbereitungen von Cheftrainer Vincent Kompany vor neugierigen Blicken von Medien und möglichen Gegnern schützen.
Bisher konnten Reporter oder andere Außenstehende gelegentlich Einblicke in die geschlossenen Trainingseinheiten erhaschen. Mit den neuen Wänden ist dieses Risiko nun deutlich reduziert. Kompany erhält so mehr Freiheit, um neue Systeme zu testen, defensive Anpassungen vorzunehmen oder spezifische Bewegungsabläufe für den nächsten Gegner einzuüben. Auch die Feinabstimmung von Standardsituationen und mögliche Aufstellungsentscheidungen können nun diskreter getroffen werden.
„Für einen Trainer, der großen Wert auf taktische Vorbereitung legt, könnte dies von unschätzbarem Wert sein“, sagte Vincent Kompany zu der neuen Abschirmung. Der Belgier, der die Mannschaft in einer Phase mit wechselhaften Ergebnissen führt, kann die geschlossenen Sessions nun voll ausnutzen. Die Mannschaft kommt von einem 7:0-Heimsieg gegen Union Berlin, bei dem Michael Olise drei Tore erzielte, hat in den letzten fünf Spielen aber auch zwei Niederlagen und ein Unentschieden kassiert.
Die Mannschaft bereitet sich derzeit auf das Auswärtsspiel beim FC Augsburg am 10. Oktober vor. Die genauen Termine für die kommenden Pflichtspiele finden Sie in unserem Spielplan. In einem Wettbewerbsumfeld, in dem Bayern auf mehreren Fronten antritt, kann selbst ein solcher kleiner Vorteil in der Vorbereitung entscheidend sein. Die Installation der Sichtschutzbarrieren ist keine spektakuläre Maßnahme, aber auf höchstem Niveau eine durchaus bedeutsame. Der letzte Schritt der Bauarbeiten wurde in der vergangenen Woche abgeschlossen.
The original report is at Yahoo Sports
