Bayern München und Paris Saint-Germain beobachten De Ketelaere nach WM-Sensation

Bayern München beobachtet gemeinsam mit Paris Saint-Germain den belgischen Stürmer Charles De Ketelaere. Der 25-Jährige überzeugte bei der WM 2026 mit drei Toren und einer Vorlage in fünf Spielen. Atalanta verlangt mindestens 50 Millionen Euro für den Offensivspieler. Aktuell fallen Lennart Karl und Serge Gnabry für die Bayern aus.

Warum De Ketelaere für Bayern München passt

Der Belgier glänzte bei der WM 2026 besonders im Viertelfinale gegen die USA. Innerhalb von 20 Minuten traf er doppelt und bereitete ein weiteres Tor vor – das 3:1 markierte das frühe Aus der Gastgeber. Luis Enrique, Trainer von Paris Saint-Germain, schätzt De Ketelaeres Flexibilität im Angriff. Bayerns Sportvorstand Jan Christian Dreesen bestätigte, dass die Münchner den Spieler „genau beobachten“. Die Bayern suchen nach Verstärkung im Sturm, nachdem Jamal Musiala und Leroy Sané verletzungsbedingt fehlen.

Atalantas Preis und mögliche Alternativen

Atalanta bewertet De Ketelaere mit mindestens 50 Millionen Euro. Sollte der Wechsel zustande kommen, wäre es der zweite große Abgang nach Marco Palestra, der bereits zu Chelsea wechselte. Edersons Wechsel zu Manchester United scheiterte zuvor an medizinischen Problemen. Die Bayern könnten De Ketelaere als Konkurrenz für Thomas Müller oder als Partner für Mathys Tel sehen.

Wann kommt die Entscheidung?

Laut dem türkischen Journalisten Ekrem Konur zeigen sowohl Bayern als auch Paris Saint-Germain ernsthaftes Interesse. Die Bayern priorisieren laut Konur jedoch eine längere Beobachtungsphase. Sollte Atalanta ein akzeptables Angebot vorlegen, könnte der Transfer noch vor dem 31. August 2026 abgeschlossen werden. Die Bayern planen zudem, bis dahin weitere Verstärkungen zu präsentieren. Aktuell ausgefallen: Lennart Karl und Serge Gnabry.