Rechtlicher Streit um Bäume

Bayern-Munich-Vorstandsvorsitzender Uli Hoeneß steht vor dem Gericht, weil ein Nachbar ihn wegen zwei auf seinem Grundstück in Bad Wiessee gepflanzten Bäumen verklagt. Der Nachbar, dessen Grundstück südlich von Hoeneßs Land liegt, behauptet, die Bäume seien in einem Gebiet gepflanzt worden, in dem das Pflanzen verboten ist.

Gerichtliche Auseinandersetzung

Hoeneß widerspricht dieser Interpretation und betont, dass das betreffende Gebiet nicht in die als verboten geltende Zone fällt. Der Streit wird am kommenden Donnerstag vor dem Landgericht München II verhandelt. Es geht letztlich darum, ob die beiden Bäume in einem zulässigen Bereich gepflanzt wurden.

Hoeneßs Stellungnahme

Hoeneß hat sich bislang nicht zu dem Verfahren geäußert. Er hat erklärt, dass er die Vorwürfe nicht kommentieren möchte, bis das Gericht die Angelegenheit prüft. Trotz seiner langjährigen Erfahrung mit größeren Problemen des Vereins und des deutschen Fußballs, ist diese Auseinandersetzung ungewöhnlich klein.

Der Fall zeigt, dass selbst einflussreiche Figuren wie Hoeneß mit alltäglichen rechtlichen Fragen konfrontiert werden können. Das Gericht wird entscheiden, ob die Nachbarschaftsbehauptungen rechtlich Bestand haben. Die Verhandlung ist für nächsten Donnerstag im Landgericht München II angesetzt.