Manuel Neuer liebt das Torwartspiel

Bayerns Torwart-Legende Manuel Neuer hat fast zwei Jahrzehnte lang das Torwartspiel neu definiert. Mit seinen atemberaubenden Reflexen und Paraden hat er unzählige Auszeichnungen gewonnen, doch es ist seine Komfortzone mit dem Ball am Fuß, die die Position revolutioniert hat.

Was macht das Torwartspiel für ihn so besonders?

Neuer erklärt, was ihn an seiner Rolle fasziniert: „Ich liebe es einfach, Torwart zu sein. Ich liebe es, Paraden im Strafraum oder auf der Linie zu machen. Aber es macht mir auch immer Spaß, den Ball am Fuß zu haben, am Spielaufbau teilzunehmen, der Auslöser eines Angriffs zu sein, einen Pass zu sehen, der vier oder fünf Gegner überlistet und eine Torchance schafft. Ich genieße beides wirklich“, sagte er gegenüber L’Équipe (via @iMiaSanMia).

Wie hat Neuer das Torwartspiel verändert?

Seine Aussagen zeigen, warum Neuer so einflussreich war. Er hat sich nie nur als letzte Verteidigungslinie gesehen, sondern als ersten Angreifer, der Bayern München und Deutschland half, den Ballbesitz zu kontrollieren und gefährliche Angriffe aus der Tiefe heraus zu starten. Was einst unkonventionell erschien, ist heute die Blaupause für modernes Torwartspiel. Junge Torwärte weltweit werden nun erwartet, den Ball sicher zu verteilen, das Spiel außerhalb des Strafraums zu lesen und am Spielaufbau mitzuwirken.

Warum ist Neuer immer noch so begeistert?

Für Neuer geht es nie darum, den Fußball zu verändern. Es geht ihm einfach darum, jeden Aspekt der Position zu genießen – und dabei hat er sie für immer verändert. Derzeit verletzungsbedingt ausgefallen: Lennart Karl und Serge Gnabry.