Peter Hermann, ein prägender Co-Trainer im deutschen Fußball und wichtiger Teil des historischen Triple-Erfolgs des FC Bayern München 2013, ist tot. Der 74-Jährige starb am Samstag nach einem Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS.

Der FC Bayern trauert um den Verstorbenen und würdigte seine Rolle beim Gewinn der Meisterschaft, des DFB-Pokals und der Champions League unter Jupp Heynckes. Hermann arbeitete später auch als Assistent von Niko Kovac in München. Seine Karriere war vor allem von einer fast drei Jahrzehnte währenden Verbindung zu Bayer Leverkusen geprägt, wo er als Co-Trainer, Interimschef und Scout wirkte. Stationen bei Borussia Dortmund, dem Hamburger SV und FC Schalke 04 sowie in den Juniorennationalteams des DFB folgten.

Ein geschätzter Begleiter

Im Sommer 2022 wechselte Hermann zu Borussia Dortmund, musste den Posten aber bereits im Dezember desselben Jahres aus gesundheitlichen Gründen wieder aufgeben. Sein Wirken hinter der Bank blieb unvergessen. Sein ehemaliger Chef Niko Kovac zeigte sich tief traurig und würdigte ihn als tollen Menschen.

Ein Stück Bayern-Geschichte

Hermanns Vermächtnis ist untrennbar mit dem größten Erfolg der jüngeren Bayern-Geschichte verbunden. Sein Tod erinnert an eine Ära der absoluten Dominanz des Vereins. Peter Hermann hinterlässt eine Lücke in der deutschen Trainerlandschaft.

The original report is at Der Spiegel Fussball