Karl-Heinz Rummenigge enthielt sich bei der Abstimmung über die Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl. Die Entscheidung, Eberls Vertrag zu verlängern, offenbarte damit eine interne Meinungsverschiedenheit im Aufsichtsrat des FC Bayern München. Rummenigge bestätigte seine Position. Er habe lange überlegt, ob er gegen die Verlängerung stimmen solle, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende. Damit gab er zu verstehen, dass er die Entscheidung nicht vollständig mittrug, sie aber auch nicht aktiv blockieren wollte. Der Vertrag von Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen wurde ebenfalls verlängert.

Hintergrund der Entscheidung

Die Führungsriege des Rekordmeisters ist eine der erfahrensten im Fußball. Neben Rummenigge gehören Präsident Herbert Hainer und Ehrenpräsident Uli Hoeneß dem Gremium an. Hoeneß äußerte sich zuletzt vorsichtiger zu internen Angelegenheiten. Die Verlängerung von Eberl, der erst in diesem Jahr nach München kam, soll nun Planungssicherheit für die kommenden Jahre schaffen. Die sportliche Lage des Teams ist aktuell wechselhaft. Die letzten Spiele brachten zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Der jüngste Auftritt war jedoch überzeugend: Ein deutlicher Sieg gegen Union Berlin, bei dem Michael Olise einen Dreierpack erzielte. Olise ist aktuell bester Torschütze der Mannschaft. Die komplette Übersicht der Torschützen und der aktuellen Tabelle finden Sie auf unseren Seiten. Nächster Prüfstein für Eberls Arbeit ist das Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Die Vorbereitung auf dieses Derby und die weiteren Termine im Spielplan laufen bereits. Die Verlängerung gibt dem Sportvorstand nun den nötigen Rückhalt, um die sportliche Entwicklung langfristig zu steuern.

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