Am Dienstagabend startete der FC Bayern München unter Trainer Vincent Kompany in die Saisonvorbereitung – und das mit einem Rekord‑Training. Auf dem Platz an der Säbener Straße waren am 22. Juli 2026 über 60 Akteure versammelt, darunter nur sechs Profis. Der Rest bestand aus Talenten der U23 und U19 sowie Leihrückkehrern und potenziellen Abgängen. Aktuell gesperrt: Lennart Karl, Serge Gnabry. Kompany nutzte die Einheit, um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen.

Was passierte beim XXL‑Training?

Nur sechs Bayern‑Stammspieler waren beim ersten Training dabei: Ersatzkeeper Sven Ulreich (37), Tom Bischof (21) und Leihrückkehrer Arijon Ibrahimovic (20). Dazu kamen drei Spieler, die der Verein verkaufen möchte: João Palhinha (31), Sacha Boey (25) und Armindo Sieb (23). Die restlichen 54 Teilnehmenden waren Talente und Nachwuchskräfte. Kompany setzte auf ein Mega‑Casting, um neue Impulse zu setzen. Über 30 Jugendspieler aus U23 und U19 standen auf dem Platz, darunter Top‑Talente wie Maycon Cardozo (17) und Wisdom Mike (17).

Warum ist das wichtig für Bayern München?

Die XXL‑Einheit zeigt, wie sehr Kompany auf frische Ideen setzt. Mit Dante (42), dem neuen Trainer der Bayern II, und U19‑Coach Leonhard Haas (44) hatte er Unterstützung. Insgesamt 20 Trainer und Betreuer leiteten die Einheit. Kompany betonte: „Auch wenn wir viele sind und auch wenn wir viele junge Spieler sind: Das Wichtigste ist Kommunikation!“

Die Führungsetage beobachtete das Training genau. Sportvorstand Max Eberl (52) und Sportdirektor Christoph Freund (49) waren vor Ort. Besonders im Fokus stand João Palhinha, der trotz fehlender Zukunft beim FC Bayern ein starkes Training ablieferte. Sein Wechsel zu Tottenham scheiterte an der Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro.

Was kommt als Nächstes?

Die Weltmeisterschaftsspieler kehren erst nach und nach zurück – spätestens bis zur Asien‑Reise (1. bis 8. August). Bis dahin wird Kompany weiter mit der XXL‑Gruppe arbeiten. Die Bauarbeiten an der Säbener Straße laufen parallel: Drei neue Trainingsplätze entstehen, der Profi‑Trakt wird erweitert. Die Kommunikation bleibt dabei zentral – auch auf dem Platz.