Bayern München sollte den Paris-Saint-Germain-Mittelfeldspieler Warren Zaïre-Emery unbedingt verpflichten. Das rät zumindest Ex-Bayern-Profi und Georgiens Nationaltrainer Willy Sagnol.

Warum Sagnol Zaïre-Emery für Bayern will

Willy Sagnol, der 2017 selbst die Bayern trainierte, lobt Zaïre-Emery als „sehr Bayern-like“. Der 20-Jährige überzeugt durch sein selbstbewusstes Auftreten, seine Siegermentalität und harte Arbeit. „Er hat einen super Charakter, arbeitet fleißig und hat sich spielerisch sehr gut entwickelt“, sagt Sagnol im Gespräch mit SPORT BILD. Der PSG-Eigengewächs gewann bereits zweimal die Champions League — ein Argument, das auch Bayern-Manager Jan-Christian Dreesen überzeugt.

Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 80 Millionen Euro. Der Vertrag in Paris läuft noch bis 2029. Sagnol deutet an: „Wenn er in Paris zu oft auf der Bank sitzt, hat er vielleicht den Wunsch, den Verein zu wechseln.“ Allerdings wäre der Wechsel teuer.

Michael Olise als Bayern-Alternative?

Sagnol freut sich auch über die Leistungen von Bayern-Star Michael Olise bei der WM. Der 24-Jährige glänzte mit spektakulären Offensivaktionen. Olise bleibt laut Sagnol glücklich in München: „Er weiß, was er in München hat: ein tolles Umfeld, super Mitspieler, einen hervorragenden Trainer.“ Real Madrid zeigt bereits Interesse an Olise, doch die Münchner wollen ihn unbedingt halten.

Aktuelle Situation bei Bayern

Aktuell fehlen Bayern-Stürmer Serge Gnabry und Flügelspieler Lennart Karl verletzungsbedingt. Beide sind seit Anfang Juli nicht einsatzbereit. Gnabry, 29, kämpft seit Monaten mit Muskelproblemen, während der 22-jährige Karl nach einer Knieverletzung noch nicht wieder voll belastbar ist.

Was kommt als Nächstes?

Bayern plant, Olise langfristig zu binden. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Real Madrid und andere Top-Klubs beobachten den Dribbelkünstler genau. Zaïre-Emery bleibt eine teure, aber verlockende Option — falls PSG ihn gehen lässt. Die Münchner müssen handeln, bevor andere zuschlagen.

Aktuell verletzt: Lennart Karl, Serge Gnabry.