Bayern München hat bei der Auslosung der Champions-League-Viertelfinale am Freitag mit Atalanta Bergamo einen vermeintlich günstigen Gegner gezogen. Die Partien finden am 15./16. April (Hinspiel) und am 23. April (Rückspiel) statt.
Die Münchner um Trainer Vincent Kompany vermeiden damit zunächst die großen Titelfavoriten wie Manchester City oder Real Madrid. Die Italiener aus Bergamo schalteten in der Runde der letzten 16 den FC Porto aus und gelten als überraschend starke Mannschaft in dieser Saison. Die genauen Spielzeiten werden von der UEFA noch bekannt gegeben.
Für die anderen deutschen Vertreter sieht die Lage schwieriger aus. Borussia Dortmund muss gegen den englischen Meister Arsenal antreten. Der VfB Stuttgart, der in seiner ersten Champions-League-Saison seit über einem Jahrzehnt für Furore sorgt, trifft auf den italienischen Serienmeister Inter Mailand. Die Auslosung brachte also gemischte Gefühle für die Bundesliga-Klubs.
Blick auf die weiteren Duelle
Im oberen Teil der Auslosungstafel wartet ein spanisches Duell zwischen Real Madrid und Manchester City. Dieses Wiederholungsfinale der vergangenen Jahre ist der absolute Höhepunkt der Viertelfinalpaarungen. Im anderen Spiel dieses Halbfinalweges treffen Paris Saint-Germain und Benfica Lissabon aufeinander.
Die Sieger der Partie Bayern gegen Atalanta würden im Halbfinale auf den Gewinner des Duells zwischen Paris Saint-Germain und Benfica treffen. Ein mögliches Finale gegen Dortmund, Arsenal, Stuttgart oder Inter wäre somit erst im Endspiel am 31. Mai in München möglich. Der Weg dorthin ist aber noch lang.
Für Bayern steht nun die konkrete Vorbereitung auf die Italiener an. Die Mannschaft von Vincent Kompany kann sich über die aktuelle Tabelle in der Bundesliga informieren und die kommenden Termine im Spielplan einsehen. Zuvor gilt es aber, die Form in der Liga zu stabilisieren, um mit Schwung in die Königsklasse zurückzukehren. Das Rückspiel gegen Atalanta findet am 23. April in der Allianz Arena statt.
